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Seit Anfang der 90er Jahre ist Griechenland vollständig in die westliche Wirtschaft integriert. Privatisierung und Wettbewerb haben zwar die Staatsmonopole abgeschafft, doch die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Obwohl die jungen Griechen anpassungsfähig sind und die Kassen klingeln, zumindest in den Tourismusregionen, sollten Besucher bei ihrem Verhalten gegenüber der älteren Generation vorsichtig sein.

Man schreckt zurück, wenn man sich die Reaktion der schwarz gekleideten Älteren auf Nudismus oder etwas freizügige Kleidung ansieht - in einem Land, in dem die orthodoxe Kirche weiterhin ein etablierter Glaube bleibt und als selbst ernannter Wächter der nationalen Identität fungiert. Obwohl die älteren Geistlichen aufgrund ihrer konservativen Haltung zu bestimmten Themen immer mehr an Respekt verloren haben, entscheiden sich auch die lautesten jungen Griechen, die nie einen Fuß in die Kirche setzen, für eine orthodoxe Trauung oder Bestattung oder lassen ihre Kinder nach griechisch-orthodoxem Ritus taufen.

Die meisten Orte sowie die Griechen selbst sind außerhalb der Hochsaison von Anfang Juli bis Ende August bei hohen Temperaturen und bei den Mengen an Fremden und Einheimischen gleichermaßen, viel angenehmer, und entschieden griechischer.

Sollten Sie im Juni oder September nach Griechenland reisen, wird es Ihnen nicht an warmen Tagen fehlen - fast überall eine wunderbare Zeit, aber insbesondere auf den Inseln. Ein Ausnahme bildet in diesem Fall die Küste im Norden Griechenlands – insbesondere die Halbinsel Chalikidiki- sowie die Inseln Samothraki und Thassos, die eigentlich nur von Juli bis August wirklich auf Besucher ausgerichtet sind. Im Oktober ist mit großer Gewissheit mit starkem Wind zu rechnen, besonders in Westgriechenland oder in den Bergen, aber in den meisten Regionen herrscht noch der Sommer des Agios Dimitrios, der mit dem Altweibersommer zu vergleichen ist. Vor allem die Inseln der südlichen Dodekanes und Kreta sind zu dieser Jahreszeit besonders reizvoll.

Der Herbst ist im Allgemeinen wunderschön. Das Licht ist weicher, das Meer oft sanfter als die Luft und die Farben viel zarter. Die Monate von Dezember bis März gehören zu den kältesten und am wenigsten verlässlichsten Monaten, obwohl es auch dann viele klare und schöne Tage gibt. Die Blütezeit beginnt bereits ziemlich früh im Frühling.

Im Norden und in großen Höhen herrschen weitaus kältere und nassere Bedingungen. Von November bis Mai sind die Berge mit einer Schneedecke bedeckt.

Das mildeste Winterklima findet man auf der Insel Rhodos oder im südöstlichen Teil von Kreta. Obwohl der Frühling langsam wärmer wird, ist der April noch immer unsicher, jedoch einzigartig für Wildblumen, grüne Landschaften und Fotografie.

Ab Mai ist das Wetter in Griechenland im Allgemein leichter vorherzusagen. Kreta, der Peloponnes, die Ionischen Inseln und die Kykladen (Mykonos, Santorin, Paros, Naxos etc. ) sind zu dieser Jahreszeit vielleicht sogar am schönsten, obwohl das Meer zum Schwimmen noch etwas kalt ist.

Beachten Sie jedoch, dass sich diese Angaben auf die Zeit bis Anfang der 90er Jahre beziehen und dass wir aufgrund der globalen Erwärmung in den letzten Jahren ein unbeständiges Klima erleben, mit einem ungewöhnlich kaltem Mai und einem warmen Oktober, wenig (und spätem) Regen und einem frühen Blühen der Pflanzen im Frühling.

Andere Faktoren, die im Hinblick auf den Zeitpunkt Ihrer Reise nach Griechenland eine Rolle spielen, haben mit dem Niveau des Tourismus und den angebotenen Annehmlichkeiten zu tun. Insbesondere in den Tavernen leidet der Standard der Serviceleistungen unter dem Druck während der Hochsaison und die Zimmerpreise sind von Juli bis September am höchsten (wie auch zu Ostern und zu Weihnachten).

Wenn Sie Ihre Reise nur im Hochsommer antreten können, sollten Sie Ihre Buchung unbedingt rechtzeitig vornehmen oder Ihren Urlaub in einer entlegeneren Region planen: so können Sie beispielsweise die weniger bekannten Gegenden auf dem Peloponnes oder dem nördlichen Festland besuchen oder auf eine weit entfernt gelegene Insel fahren. Außerhalb der Hochsaison, speziell zwischen Ende Oktober und Ende April ist jedoch mit reduzierten Fährverbindungen zu den Inseln (keine Tragflächenboote oder Katamarane) und bei Ihrer Ankunft in Griechenland mit eingeschränkten Einrichtungen zu rechnen.

Sie werden auf allen Hauptrouten jedoch einen angemessenen Service und mindestens ein offenes Hotel und ein offenes Lokal im Hafen oder der Hauptstadt von selbst den kleinsten Inseln vorfinden. Auf dem Festland stellt das Reisen im Winter keine speziellen Hindernisse dar, außer wenn Bergdörfer durch starken Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten sind (besonders an Wochenenden) oder von begeisterten griechischen Skifahrern allein eingenommen werden.

Das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel an Land ist in Griechenland der Bus. Die griechischen Bahnverbindungen sind gewöhnlich langsam und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Die Bahnverbindung zwischen Athen und Patras sowie die Verbindungen in den Norden Griechenland wurden in der letzten Zeit jedoch stets weiter verbessert. Die Busse decken auf dem Festland jedoch alles ab – obgleich selten auf kleinen Straßen – und bieten außerdem die Hauptverbindungen zu den Inseln.

Am besten man ergänzt die Busfahrten durch das Mieten eines Scooters, eines Motorrads oder Autos. Das gilt insbesondere für die Inseln, auf denen man in den meisten Orten eine Autovermietung finden kann. Um von Insel zu Insel zu gelangen sind die Fähren zu nutzen.

Auch das Fährenangebot ist umfassend, so dass jeder der 166 bewohnten Inseln zu erreichen ist. Flugtickets sind in Griechenland relativ teuer, drei bis viermal so hoch wie der Preis für eine Fährüberfahrt an Deck und fast doppelt so hoch wie die billigste Kabine. Die Busverbindungen auf den Hauptstrecken (sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln) sind überaus effektiv und häufig.

Die Busverbindungen zu abgelegeneren Orten werden zwar weniger oft und mit längeren Wartezeiten angeboten, doch auch das noch so entlegendste Dorf ist erreichbar – zumindest an den Wochentagen. Flying Dolphins sind Tragflächenboote, die in atemberaubender Geschwindigkeit über das Wasser rauschen. Sie sind es, die die verschiedenen Teile Griechenlands miteinander verbinden, wie die Züge, die im ländlichen Amerika vor einer Generation zum Einsatz kamen.

Die Fenster sind stets schmutzig, der Lärm ist unglaublich und die Sitze sind oft durchgehangen. Sie benötigen jedoch keine übermäßig große Ausstattung um zu starten und in Fahrt zu kommen. Die Crew unterhält sich mit den Passagieren, die Piloten sprechen mit der Crew und gelegentlich erscheint ein mit Ruß verschmierter Arbeiter mit einem großen Luftfilter in der Hand oder mit etwas anderem, das er entfernen möchte. Bei jedem Halt hört man Freunde untereinander reden. Wenn man mit einem Flying Dolphin unterwegs ist, ist man in Griechenland und man unterhält sich mit Griechen. Genau die richtige Technologie: schnell genug, jedoch nicht übertrieben, noch menschlich und deshalb auch umweltfreundlich. Und wie die Dampfmaschinen und viele Schiffe haben sie eine Seele. Griechenland ist ein wunderbares und relativ sicheres Land, das den Zugang zu allen modernen Annehmlichkeiten bietet. In Athen sind, wie in anderen Großstädten auch, die gleichen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Am Flughafen ist besonders auf Taschendiebe zu achten. Griechenland ist ein Paradies für Fotografen, also aufladen. Die strahlende Sonne und die satten Farben erlauben die Verwendung von qualitativ hochwertigen langsameren Filmen. Neue Sicherheitsmaßnahmen führen jedoch bei Filmen, die sich im aufgegebenen Gepäck befinden aufgrund der Durchleuchtung zur Schleierbildung. Wir empfehlen daher, den Film in der Hand zu halten. Ihre Bankkarten werden an den Bankautomaten akzeptiert. Auch die altbewährten Travelers Checks sind immer noch gut zu verwenden. Tourismus ist einer der wichtigsten Industriebereiche in Griechenland. Wie andere Länder auch, ist Griechenland vom Tourismus abhängig. Es gibt einen eigenen Tourismusminister und die Regierungspolitik in bezug auf den Tourismus ist nationalem politischem Interesse.

 
 
 
 
     
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