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Athen, das seinen Namen von Athene, der Göttin der Weisheit erhielt, gilt allgemein als Wiege der westlichen Zivilisation. Die frühesten auf der Akropolis gefundenen Spuren von Niederlassungen wurden von einigen Wissenschaftlern auf 5000 v.Chr. datiert. Die Ionischen Könige, die Athen bis 1000 v.Chr. regierten, wurden durch ein Adels-Regime abgelöst, das Athen bis in Jahr 594 v.Chr. rigide regierte. In dieser Zeit legalisierte Solon liberale Reformen, hob die Hypothekenschulden auf, modifizierte harte Gesetze, veränderte die Wirtschaft und die Verfassung und konstituierte so eine beschränkte Demokratie. Auf dem System Solons aufbauend, gründete Kleisthenes im Jahr 506 v.Chr. eine Demokratie für die freien Leute von Athen, die die gesamte Ära der Blüte Athens überdauerte. Aus den Persischen Kriegen (500-449 v.Chr.) ging Athen siegreich hervor, wurde zum mächtigsten Stadtstaat und genoss einen kulturellen Aufschwung, der bis zum Peloponnesischen Krieg (431-404 v.Chr.), welcher schließlich zum Niedergang der Stadt führte, anhielt. Das Aufkommen der makedonischen Macht kündigte das Ende der demokratischen Polis an. Philipp II. errichtete mit der Schlacht von Chaironeia im Jahr 338 v.Chr. seine Macht über Griechenland. Doch trotz der unruhigen Zeiten während des Peloponnesischen Kriegs und der Kriege gegen die Makedonier gingen die Errungenschaften Athens in der Philosophie, im Drama und in der Kunst auch dann nicht verloren, als der Ruhm der Stadt im 3. Jh. v.Chr. verblasste. Das kulturelle Vermächtnis Athens eroberte die Welt als hellenistische Kultur. Zur Zeit von Byzanz wurde Athen zur Provinzhauptstadt und zum Zentrum des religiösen Lernens und der Hingabe und 1546, drei Jahre nach dem Fall von Konstantinopel, wurde die Stadt von den Türken erobert. Ein Jahr nach der Vertreibung der letzten Türken von der Akropolis im Jahr 1833 wurde die kleine Stadt Athen zur Hauptstadt des modernen Griechenlands und war 1896 Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. In der jüngeren Vergangenheit, während des Zweiten Weltkriegs, war Athen von italienischen und deutschen Streitkräften besetzt.
Die Aussicht, im Jahr 2004 Austragungsort der Olympischen Spiele zu sein, gab Anlass zu zahlreichen Bau- und Renovationsprojekten in Athen. Die Stadt wurde neulich einem Multi-Millionen-Euro schweren „Lifting“ unterzogen, bei dem Parks und Fußgängerzonen vergrößert, historische, klassizistische Gebäude restauriert und Fußwege angelegt wurden, welche die wichtigsten archäologischen Stätten Athens untereinander verbinden. Die wichtigsten antiken Stätten sind durch ein ausgedehntes Fußgängernetz untereinander verbunden. Dieser moderne Panathenische Weg, der außer für die öffentlichen Verkehrsmittel für alle Fahrzeuge geschlossen ist, beginnt beim neuen Akropolis-Museum und erreicht schließlich, nach 22 km, die Ruinen des antiken Eleusis. Eine 1,7 km lange, asphaltierte Strecke vom römischen Hadriansbogen bis zum klassischen Dipylon-Tor, gepflastert mit Kykladen-Marmor und Stein, ist der Fußweg im Herzen eines Netzes, das sich vom Gelände der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit bis hin zum überwachsenen Fundament der Akademie Platons, vier Kilometer weiter westlich, erstreckt. Fußwege verbinden den Tempel des Olympischen Zeus mit der Akropolis, dem Philopappos-Hügel, der antiken und der römischen Agora, der Hadrians-Bibliothek und dem Friedhof Kerameikos, wobei alle sechs Stätten gesäubert und unter Bewahrung der alten Strukturen weitgehend restauriert wurden. Doch ohne einen Besuch auf der Akropolis wäre wohl keine Reise nach Athen vollständig. Der massive, über der Stadt thronende Kalksteinfelsen war im Altertum eine augenfällige Wahl für eine Festung oder ein Heiligtum. Nach den kürzlich erfolgten, ausgedehnten Renovierungsarbeiten hofft das neue Akropolis-Museum, nun endlich die Sammlung der im frühen 19. Jh. von Lord Elgin von der Akropolis entfernten und im British Museum in London untergebrachten Marmorskulpturen des Parthenon aus dem 5. Jh. v.Chr. ausstellen zu können. Die Stadt ist stolz auf ihre über 50 Museen, von denen das berühmteste das Archäologische Nationalmuseum ist, das mehr Kunstwerke antiker Kunst beherbergt, als irgendein anderes Museum auf der Welt. Die Ausstellungsgegenstände umfassen eine Zeitspanne von ungefähr 7000 Jahren. Das Benaki-Museum, das Byzantinische Museum und die Nationale Gemäldegalerie sind ebenfalls einen Besuch wert. In der näheren Umgebung der Hauptstadt, in der Attika-Ebene, gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, ideal für gemütliche Tagesausflüge. Beliebte Ausflugsziele sind das Kloster Kässariani aus dem 11. Jahrhundert, das Schlachtfeld, der Grabhügel und das Museum in Marathon, die archäologische Stätte von Ramnous und der berühmte Poseidon-Tempel auf Kap Sounion.
Gesellig, gastfreundlich und entspannt genießen die Athener das Leben in vollen Zügen. Wie auch in anderen Großstädten findet man hier eine große Vielfalt an verschiedensten Menschen. Die meisten von ihnen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das hervorragende Klima ermöglicht es den Athenern, ihrem liebsten Zeitvertreib – dem sozialen Kontakt – fast das ganze Jahr hindurch im Freien zu frönen. In der ganzen Stadt gibt es Kaffeehäuser und Snack-Bars in allen Variationen, von den einfachsten bis hin zu sehr vornehmen. Feriengäste werden überrascht und erfreut sein von der Energie, mit der sich Athener in Gesprächen über Politik, Fußball und – vielleicht nicht ganz unerwartet - Philosophie engagieren.
 
 
 
 
     
INHALT
Lage
Verkehrsverbindungen
Geschichte
Sightseeing Und Denkmäler
Menschen Und Lebensstile
Kulturelle Veranstaltungen
Umgebung
Sport Und Freizeit
Nachtleben Und Unterhaltung
Gastronomie Und Shopping
Konferenz-Einrichtungen
Ansicht der Akropolis und des Herodes Atticus-Theaters
Athene, Göttin der Weisheit und des Wissens