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Die Insel des legendären Königs Pelopas (Ethymologie des Wortes “Peloponnes"), die sich von Mykene und Korinth bis nach Sparta und Mystras erstreckt hat im Laufe der Geschichte bereits viel erlebt. Hier war es, wo Paris die schöne Helena von König Menelaos entführte und von wo aus Agamemnon zusammen mit seiner Flotte aufbrach, um Troja zu erobern. Es ist das Land, in dem der athletische Geist der Olympischen Spiele geboren wurde und wo die antike Stadtstaaten einst ihre Blütezeit erlebten – das Herzstück von all dem, das der Welt als Wunderwerk der griechischen Zivilisation bekannt ist. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. gehörten die Stadtstaaten Argos, Korinth, Sparta und einige andere zu denen, die ihren Wissenshorizont durch die Gründung von Kolonien und Handelsstationen im gesamten Mittelmeerraum erweiterten. Dem Bündnis der griechischen Staaten gelang es zwar mehrmals, sich erfolgreich gegen die Angriffe der Perser zur Wehr zu setzen (frühes 5. Jahrhundert v. Chr.), aber seine Größe führte schon bald zu Rivalitäten und Konflikten. Die Kriege zwischen den Städten gipfelten im verheerenden Peloponnesischen Krieg (431-404 v.Chr.), der fast die ganze antike griechische Welt, eingeschlossen Süditalien, Sizilien, Zypern und Kleinasien in seinen Sog zog. Sparta ging zwar als Sieger hervor, doch unabhängig vom Ausgang des Kriegs, hatten die Auseinandersetzungen die Stadtstaaten geschwächt und machten sie so für das aufstrebende Königreich Makedonien zu einem leichten Ziel (338 v. Chr.). Die Römer lösten im Jahr 146 v. Chr. den Achaiischen Bund auf - die letzte bestehende griechische Allianz - und die ganze Region wurde letztendlich römische Provinz. Im 4. Jahrhundert v. Chr. überquerten gothische Plünderer und Sklaven den Isthmus von Korinth, die alles, was aus dem antiken Griechenland erhalten worden war, plünderten und zerstörten. Die Byzantiner nahmen für den Peloponnes allmählich die Bezeichnung „Moreas“ an, die über Jahrhunderte bis in die heutige Zeit verwendet wurde. Den Franken, die im Jahr 1204 den Zerfall des Byzantinischen Reichs herbeigeführt hatten, gelang es in nur kurzer Zeit, den gesamten Peloponnes zu unterwerfen. Einzige Ausnahme bildete dabei der Sitz der byzantinischen Regenten in Mystras. Die stark umkämpften Hügel von Mystras waren der Ursprung eines neuen byzantinischen Staates, der von diesem Zeitpunkt an für einige weitere Jahrhunderte währen sollte. Über 30 Jahre leisteten die Byzantiner gegen die Türken am Isthmus heftigen Widerstand, bevor sie im Jahr 1458, vier Jahre nach dem Fall Konstantinopels, vollständig in die Knie gezwungen wurden. Das heutige Griechenland nimmt seinen Anfang auf dem Peloponnes. Im März 1821 organisierten lokale Widerständler mit der Unterstützung griechischer Intellektueller im Ausland die Erhebung gegenüber der osmanischen Herrschaft, schließlich im Jahr 1829 zur Gründung eines kleinen unabhängigen griechischen Staates führte. Nauplia wurde die erste Hauptstadt des neuen Griechenlands und der Peloponnes wieder das Herzstück Griechenlands.
Der Peloponnes verbirgt in jedem seiner Winkel irgendeinen Mythos oder ein historisches Ereignis. Unzählige malerische Orte, Naturwunder und archäologische Stätten prägen die Region. Bei der Überquerung des Isthmus beeindruckt der berühmte Kanal, der eine der beeindruckendsten Ingenieurleistungen des 19. Jahrhunderts darstellt. Besuchern ist vielleicht die antike Stadt Korinth ein Begriff, zumindest in Zusammenhang mit den Briefen des Apostel Paulus an die Korinther im Neuen Testament. Akrokorinth ist die Akropolis von Korinth und erhebt sich über der alten Stadt. Sie ist die größte und älteste Festung auf dem Peloponnes und umfasst eine Reihe von Schreinen und Tempeln, unter denen unter anderem der Tempel der Aphrodite zu bestaunen ist. Der Ausblick von Akrokorinth ist einfach atemberaubend und ein Besuch dieser archäologischen Stätte sollte auf keinen Fall versäumt werden. Ein bisschen weiter im Süden liegt die Halbinsel Argolis – die Region, in der einst König Agamemnon von Mykene regierte. Die Stadt wurde im Jahr 468 v.Chr. fast vollständig durch das nahegelegen Argos zerstört. Heute zeugen Teile einer historischen Zitadelle mit ihren gigantischen oder zyklopischen Mauern und die Nekropole, die Grabstätte der Könige, vom einstigen Glanz. In derselben Region befindet sich auch die archäologische Stätte von Epidaurus, die vor allem für ihr antikes Amphitheater mit seiner unglaublichen Akustik bekannt ist. Es ist das am besten erhaltene griechische Theater der klassischen Zeit und bietet Platz für 14000 Zuschauer. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Besucher den charmanten Küstenort Nauplia mit seinen eleganten Gebäuden und beeindruckenden Festungen als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Argolis wählen werden. Im Westen, in der friedvollen und ruhigen Talebene Elia liegt das alte Olympia mit seinen grandiosen Tempelfundamenten, Säulen Stadien und Altären. Die zahlreichen archäologischen Funde, die im Museum der archäologischen Stätte ausgestellt sind, werden von einer meisterhaft gefertigten Skulptur, dem Hermes von Praxitelis gekrönt. Die Hauptstadt von Lakonia ist Sparta. Im Gegensatz zu den Athenern, die Tempel und massive Mauern errichteten, betrachteten sich die Männer dort selbst als Bollwerke. Zwar gibt es nur einige wenige Überreste aus der klassischen Zeit, doch umfassen diese beispielsweise Überreste der alten Akropolis, des Artemis-Heiligtums und des Grabs von Leonidas, der sich zusammen mit nur wenigen Spartanern bei den Thermopylen den Persern widersetzt hatte. Auf dem in der Nähe gelegenen Gebirgszug Taygetos gibt es eine Vielzahl an traditionellen Dörfern zu besuchen sowie die byzantinische Festungsstadt Mystras mit ihren unglaublichen Kirchen, Klöstern, Palästen und Herrenhäusern. An der Ostküste von Lakonia befindet sich die Festungsstadt Monemvasia, die sich am Hang eines gigantischen Steinfelsen erstreckt, der sich hoch über dem Meer erhebt und über eine Landenge mit dem Festland verbunden ist. In Messinia lohnt es sich, abgesehen von der Hauptstadt Kalamata mit ihrer Festung aus dem 13. Jahrhundert die kleinen venezianischen Städte Koroni und Methoni zu besuchen. Beeindruckend sind auch die Dörfer in der rauhen Landschaft der Mani. Die Einwohner der Mani sind in Griechenland für ihren unbesiegbaren Geist und ihre festungsähnlichen Wohntürme bekannt, die ihr einzigartiges Temperament unterstreichen.
Überall auf dem Peloponnes sind die Menschen lebensfroh, gastfreundlich und vor allem besonders stolz auf ihre Herkunft. Wie die Bewohner der kalksteinhaltigen Region von Mani bewahren sie sich ihre langjährigen Traditionen und hegen starke Gefühle in bezug auf ihre lokale Identität. Die Einwohner des Peloponnes gehen oft sogar soweit, dass sie sich als die einzig wahren Griechen bezeichnen und schauen auf die Griechen jenseits des Isthmus etwas herablassend hinab. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Tatsache, dass es in den letzten Jahrhunderten dort keine Bevölkerungsmigrationen gegeben hat – ganz im Gegensatz zum übrigen Griechenland, in dem es aufgrund von Kriegen und Bevölkerungsaustauschen starke Verschiebungen in der Bevölkerung gab. Die Menschen tendieren hier dazu, ihr Leben voll und ganz zu genießen, etwas, was letztlich auch eine echte griechische Zutat für das Rezept eines guten Lebens ist.
 
 
 
 
     
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Die mittelalterlichen Ruinen von Mystra in der Nähe von Sparta
Kalavrita - Mega Spilio