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Eine der wichtigsten Zivilisationen, die in Griechenland ihre Blütezeit erlebten, hat ihre Wurzeln ebenfalls auf den Kykladen. Anzeichen, die auf eine kykladische Zivilisation hinweisen, gehen bereits auf 3000 v.Chr. zurück. Die berühmten kykladischen Marmorstatuen stammen aus dem sog. frühen Kykladischen Zeitalter zwischen 3000 und 2000 v. Chr. als die Inselbewohner bereits in Häusern lebten, Schiffe bauten, Obsidian förderten und es in den ganzen Mittelmeerraum exportierten. Die Minoer eroberten die Inseln in der Mittleren Kykladischen Zeit zwischen 2000 und 1500 v. Chr. und die Mykener ungefähr im 15. Jahrhundert v.Chr., d.h. in der späten Kykladischen Zeit. Nach der Besatzung durch die Römer im Jahr 190 v. Chr. wurden die Kykladen zunächst sehr wohlhabend, doch die Unfähigkeit der Byzantiner, die Insel vor Piraten zu schützen, führt schon bald zu ihrem Verfall. Als Konstantinopel im Jahr 1204 an die Franken fiel, kamen die Inseln unter venezianische Herrschaft. Es folgten die Gründung des Herzogtums von Naxos und die Gründung anderer Herzogtümer und Verwaltungsbezirke, die unter westeuropäischem Protektorat standen. Während der langjährigen westlichen Okkupation wandten sich viele Inselbewohner dem Katholizismus zu. Auch heute noch bereichern die großen katholischen Gemeinden das kulturelle Leben der Inseln. Ab dem Jahr 1453 gerieten früher oder später alle Inseln des Archipels unter die Besatzung der Osmanen. Die ständige Auseinandersetzung zwischen den westlichen Staaten und den Osmanen um die Vorherrschaft in der Region, gab Piraten Gelegenheit zu Raubzügen. Im Rahmen der Bemühungen, mögliche Angreifer abzuwehren, entstand die für die Inseln typische Architektur mit ihrem labyrinthartigen Stadtbild und ihren engen Wegen und Gassen. Durch den Tourismusboom in den 70er Jahren wurden die Inseln wieder zum Leben erweckt. Die Welt hatte ihre natürliche Schönheit, ihre strahlend weißen Häuser und blauen Kirchkuppeln, ihre außergewöhnliche Landschaft, ihr mildes und angenehmes Klima mit langen Sonnenperioden und starken Winden, die im Sommer die nötige Abkühlung bringen, ihre Sandstrände, Höhlen, Traditionen und ihre lokale Architektur entdeckt.
Der gesamte Inselkomplex der Kykladen ist eine touristische Attraktion für sich und bietet in jedem seiner Winkel unvergessliche Szenerien. Vor diesem Hintergund möchten wir mit der Beschreibug einer Sehenswürdigkeiten von Ermoupolis (Stadt des Hermes) auf der Insel Syros beginnen. In der Nähe des Hafenviertels der Stadt, das seit dem 19. Jahrhundert Zentrum für Handel und Schifffahrt ist, befindet sich der beeindruckende Miaoulis-Platz. Geschmückt wird der Platz von einer Statue eines griechischen Helden während des griechischen Befreiungskriegs, nach dem der Platz auch benannt wurde, und einem Pavillon. Am Abend bekommt die Stadt ein richtig kosmopolitisches Flair. Westlich des Rathauses, das sich über dem Platz erhebt, befindet sich das Archäologische Museum von Syros, in dem wunderschöne Funde von anderen Kykladeninseln ausgestellt werden, die der Hauptstadt der Kykladen freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Die Insel Mykonos hat zwar keine archäologischen oder historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, kompensiert den Besucher jedoch in der gleichnamigen Hauptstadt (Hora) mit vielerlei anderen Sehenswürdigkeiten. Eine Reihe von Häusern, die auch als “Klein-Venedig” bekannt sind, bieten mit ihren farbenprächtigen Holzbalkonen am Meer ein typisches Postkartenmotiv. Die Stadt hat ein archäologisches Museum, in dem Funde der Insel Rinia, dem Friedhof von Delos, ausgestellt sind. Das wunderschöne Windmühlenmuseum, das Schifffahrtsmuseum und ein Folklore-Museum zeigen das Leben und die Kultur der Insel Mykonos in den vergangenen Jahrhunderten. Von Mykonos aus kann man leicht auch die nahegelegene Insel Delos, die heutzutage nicht mehr bewohnt ist, besuchen. Zur Insel werden Tagesausflüge mit dem Boot angeboten. Südlich der Insel Mykonos, bietet die Hafenstadt Parikia auf Paros die meisten Sehenswürdigkeiten. Die Stadt verfügt über ein beeindruckendes architektonisches Denkmal: die Kirche “Ekatontapylliani" (mit 100 Toren) aus dem 6. Jahrhundert n.Chr., von der man behauptet, dass sie einst tatsächlich so viele Tore hatte. Überlieferungen zur Folge war Isidoros von Milet, der auch schon beim Bau der Hagia Sophia in Konstantinopel mitgewirkt hatte, der Architekt der Kirche. Der älteste Teil der Kirche wurde auf römischen Ruinen errichtet. Viele Fundstücke wurden im Rahmen von Ausgrabungen freigelegt und werden zusammen mit anderen Funden im Archäologischen Museum der Stadt, hinter der Kirche, ausgestellt. Santorin ist einzigartiges Urlaubsziel und zieht neben Touristen auch eine Vielzahl an Historikern, Geologen, Archäologen und Menschen an, die einfach nur die beeindruckendsten geographischen Phänomene des Planeten bestaunen möchten – immer noch von seltener natürlichen Schönheit mit einem der schönsten Sonnenuntergänge im gesamten Mittelmeerraum, insbesondere im Ort Oia. Oia ist auch für seine sich abends füllenden kleinen Gassen bekannt. Außerdem gibt es eine Reihe von Galerien und ein Schifffahrtsmuseum. Die Hauptstadt Fira liegt direkt an der Kante des Vulkankraters und bietet einen fantastischen Blick über die Klippen mit ihren verschiedenfarbigen Lavaschichten und Bims. Abgesehen von Fira und Oia gehören die minoische Stadt Akrotiri, das antike Thira aus hellenistischer Zeit und die Vulkaninseln, die durch die Vulkantätigkeit entstanden sind, zu den weiteren Orten der Insel.
Obwohl sich alle Inseln der Kykladen auf eine gewisse Weise ähneln, hat jede Insel doch ihren eigenen Charakter und Charme bewahrt. Ihre gastfreundlichen und einfachen Bewohner leben im Einklang mit den Besonderheiten der Natur. Den Bewohnern der Inseln Mykonos und Paros ist es trotz tausender Partytouristen gelungen, ihre Traditionen zu bewahren. Es scheint fast, als würden die Exzentritäten der Menschen durch den starken Wind, der in der Ägäis weht, einfach weggeblasen. Auf Santorin haben noch viele Inselbewohner das Vermächtnis von Atlantis im Hinterkopf (es wird behauptet, es hätte sich hier auf der Insel befunden) und haben deshalb vor den Naturgewalten besonders großen Respekt. Seit Jahrhunderten bauen sie ihre unvergleichlichen, erdbebenfesten, tonnengewölbten Wohnhäuser in Einklang mit der umgebenden Landschaft und lassen sich dabei vom Tourismus nicht unter Druck setzen. Syros hingegen ist wahrscheinlich die einzige Insel der Kykladen, deren Wirtschaft nicht vom Tourismus abhängt. Auf Syros gibt es hochentwickelte Werften, die nach einem Abwärtstrend in den letzten Jahren einen neuen Aufschwung erleben, Textilfabriken, Molkereien und Herstellungsbetriebe für Gartengemüse, die den Rest der Kykladen mit Obst und Gemüse versorgen.
 
 
 
 
     
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Paraportiani - Mykonos