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Archäologische Funde weisen die Anwesenheit von Menschen auf der Insel bis zurück in die Anfänge der Zivilisation nach. Steinwerkzeuge, die im Dorf Chaliotada bei Sami und auf der Halbinsel Fournia in Fiskardo zum Vorschein kamen, lassen als sicher erscheinen, dass sowohl Kefalonia als auch Ithaki schon vor Urzeiten bewohnt waren. Dorische Tempel aus dem 7. und 6. Jahrhundert v.Chr. bezeugen die Anwesenheit einer hoch entwickelten Zivilisation. Kefalonia hat eine lange und interessante geschichtliche Vergangenheit vorzuweisen. Im Altertum wurden Versuche der Makedonier, die Insel zu erobern, vereitelt, jedoch die Römer erwiesen sich als erfolgreicher darin, ihre absoluten Regenten zu werden. Während der ersten Jahre von Byzanz gehörte Kefalonia zur Provinz Achaia und war zeitweise zahlreichen Überfällen durch Piraten und Korsaren ausgesetzt. Um das Jahr 890 n.Chr. integrierte Leo IV., der Weise, die meisten oder alle Ionischen Inseln in eine Provinz des byzantinischen Kaiserreichs als sogenanntes Thema (Verwaltungsbezirk) von Kefalonia. Der normannische Abenteurer Robert Guiscard eroberte Kefalonia 1081, doch sein Tod im Jahr 1085 verunmöglichte eine feste Etablierung einer Dynastie. 1214 annektierte das griechische Despotat von Epirus die erste venezianische Kolonie, wodurch eine lange Periode unter der Regentschaft von Epirus, Sizilien, Margaritonis und dem Haus Orsini eingeleitet wurde, die bis 1479 dauerte, als die Türken Kefalonia eroberten. Die kurze türkische Besatzungszeit endete im Jahr 1500 mit der Eroberung der Burg von Agios Georgios, der damaligen Inselhauptstadt, durch die Venezianer und Spanier. Die Oberhoheit der Venezianer hielt sich fast 350 Jahre lang und brachte den Kaufleuten der Republik Venedig großen Nutzen, da die Insel große Mengen an Luxusgütern produzierte, von denen das wichtigste Erzeugnis die Rosine war. 1797 vertrieben die Franzosen die Venezianer von den Inseln und ein Jahr später schürten die verbündeten Flotten Russlands und der Türkei einen Aufstand gegen die Franzosen, was zur Gründung der Republik der Sieben Inseln (Eptanisa) führte. Kurz darauf wurde die französische Besatzung durch die Briten beendet, die schließlich nach der Ausbreitung der frühsozialistischen Bewegungen auf den Inseln vertrieben wurden. Und schließlich traten die Briten am 21. Mai 1864 Kefalonia zusammen mit den anderen Ionischen Inseln dem neu gegründeten griechischen Staat ab. Die Kombination einer tiefen griechisch-byzantinischen Tradition und die strategische Lage der Insel sowie Jahre der Besatzung durch westliche Eroberer führte zur Entstehung einer einmaligen Kultur, die sich bis heute erhalten konnte.
Die Festivals, Tanzveranstaltungen, Serenatas und Opernaufführungen, die lokale Architektur der Glockentürme und Gebäude, die Poesie und ihre Sprache, sie alle tragen die Prägung des einmaligen Erbes von Kefalonia. Hauptstadt und wichtigster Hafen ist Argostoli, errichtet an der inneren Küste der Halbinsel von Kefalonia. Auf Kefalonia gibt es Hunderte von ruhigen Dörfern und Ortschaften mit einer ganz eigenen Architektur, mit hübschen Häusern, kleinen Villen und üppigen Gärten mit süß riechenden, betörenden Blumen. Besonders sehenswert sind die Dörfer Fiskardo, Kourkoumelata und Agia Eufymia. Ein Besuch lohnt sich auch im Kloster des Schutzpatrons der Insel, des Heiligen Gerassimos, wo die Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden. Dieses Kloster befindet sich an der Peripherie von Fragata und Valsamata, inmitten der heiteren Schönheit der zauberhaften Natur. Außer ihren interessanten archäologischen Stätten ist die Insel auch stolz auf eine gut bestückte Bibliothek, das Kefalos-Theater und einige Kapellen sowie das Archäologische, das Historische und das Volkskunde-Museum.
Seefahrer, Kaufleute und Geschäftsleute, energiegeladen und genial, Söhne und Töchter von Kefalonia, gewannen Auszeichnungen in Literatur, Wissenschaften und Künsten. Sie gingen in die Geschichte ein als temperamentvoller Menschenschlag, mit einer besonderen Vorliebe für die Satire, als intelligente, liberale Menschen mit einem ausgeprägten Willen, Bewunderer der Forschung und des Meeres, ruhelose Reisende und dem Schutzheiligen der Insel Gerassimos tief verbundene Menschen.
 
 
 
 
     
INHALT
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