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Archäologische Funde weisen auf die Präsenz von Menschen in dieser Region bereits während der Jungsteinzeit hin, und eine größere Anzahl an Funden geht zurück auf die minoische Periode (2600-1100 v.Chr.). Eine kontinuierliche Entwicklung der Region kann auch im Altertum beobachtet werden (620-500 v.Chr.), als Kunstwerke von großem künstlerischem Wert entstanden. Dem Zeugnis jüngerer Quellen zufolge muss in den klassischen (500-330) und hellenistischen (330-67 v.Chr.) Jahren die antike Stadt Rithimna in hoher Blüte gestanden haben; sie befand sich an derselben Stelle, an der heute die moderne Präfekturhauptstadt Rethymnon steht. Das Christentum breitete sich auf der Insel in der ersten byzantinischen Periode aus (330-824), in der zahlreiche Kirchen errichtet wurden. Von 824 bis 961 stand sowohl die Region Rethymnon als auch das übrige Kreta unter arabischer Herrschaft. Während der zweiten byzantinischen Periode begann man zum ersten Mal mit Befestigungsarbeiten für die Stadt Rethymnon, und im Jahr 1211 begann die lange, historisch interessante Periode venezianischer Besatzung, von der auch heute noch auf allen Ebenen deutliche Überreste zu sehen sind. Am 29. September 1646 erreichten die Truppen von Hussein Pascha die befestigten Stadtmauern von Rethymnon, das bereits aufgrund zahlreicher früherer Anstürme durch die Türken geschwächt war. Am 13. November 1646 ergab sich die Burg von Rethymnon den Türken. Trotz ständiger Kämpfe verblieb die Region bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs, der 1897 mit der Erreichung von Kretas Autonomie zu einem Ende kam, weiterhin unter türkischer Herrschaft. 1913 wurden sowohl Rethymnon als auch das übrige Kreta zu einem Teil Griechenlands. Während der deutschen Besatzung spielten die Rethymnioten eine aktive Rolle im Widerstand gegen den Faschismus.

Die Präfekturhauptstadt, deren zentraler Kern am Kap der Nordküste der Präfektur errichtet wurde, erstreckt sich entlang des Sandstrands im Norden, und im Süden erhebt sich eine niedrige Hügelkette. Diese kleine mittelalterliche Stadt vermag mit ihrem auf die Periode der Renaissance zurückgehenden Stadtkern, mit ihrer Befestigungsanlage und dem Museum sowie auch mit ihren Badestränden jeden Besucher zu faszinieren. Die unter venezianischer Herrschaft errichteten öffentlichen Gebäude waren allgemein herrliche Bauwerke. Die im Herzen der Stadt liegende Loggia aus dem 16. Jahrhundert ist ein herausragendes, gut erhaltenes Gebäude, wo sich der Adel traf, um politische und wirtschaftliche Themen zu diskutieren. Weitere Beispiele venezianischer Architektur sind der berühmte Rimondi-Brunnen aus dem Jahr 1626, die Kirche San Francesco, die einem von Franziskaner-Mönchen geführten Kloster gehörte sowie die Nretazes-Moschee, die während der venezianischen Besatzung die augustinische Mutter-Gottes-Kirche war. Unzählige Kirchen und Klöster mit herrlichen Innenausstattungen wie zum Beispiel kunstfertigen Mosaiken und Fresken entstanden in der Präfektur Rethymnon sowohl im Frühchristentum als auch in der byzantinischen Periode. Das 1887 gegründete Archäologische Museum von Rethymnon beherbergt einen Reichtum an archäologischen Ausstellungsgegenständen aus dem späten Neolithikum und der frühminoischen Epoche bis hin zu den klassischen und hellenistischen Jahren.

Wie alle Kreter sind die Einheimischen auch hier liebenswerte Menschen, die gelernt haben, durch die turbulenten Ereignisse von 40 Jahrhunderten hindurch eigenwillig an ihrem urtümlichen Charakter und ihrer Sprache festzuhalten. Mut, gemischt mit einem unabhängigen Geist, der oft ganz in der Nähe von eindeutigem Ungehorsam anzusiedeln ist, Humor, eine lebendige Fantasie und eine bildhafte Sprache, Spontaneität, ein ungekünsteltes Verhalten und Liebe zu jeder Art Abenteuer sind typische Eigenschaften der hiesigen Bevölkerung.

 
 
 
 
     
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