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Nach dem Niedergang der minoischen Palastkultur wuchs Chania zu einer der wichtigsten Städte Kretas heran, und fand sogar Erwähnung in Homers Odyssee. Diese Blüte hielt während der gesamten klassischen Jahre an. Als die Römer die Stadt erobern wollten, leistete sie vor ihrer Kapitulation im Jahr 69 v.Chr. starken Widerstand. Darauf hin folgte eine erneute Zeit der Blüte. Im frühen Christentum war Kydonia Bischofssitz, und unter dem Schutz von Byzanz florierte nicht nur die Stadt Chania, sondern die ganze Insel. Doch mit der zunehmenden Befestigung des byzantinischen Reiches wurden dessen fernere Außenposten einschließlich Kydonia und somit Kreta vernachlässigt. Als die Venezianer Kreta schließlich wieder zurück gewannen, gingen sie unverzüglich daran, die Verteidigung zu stärken und verwandelten die Stadt, die umbenannt wurde in La Canea, in ein ausgezeichnetes Bollwerk im Westen. 1645, nach einer zweimonatigen Belagerung mit schrecklichen Verlusten, fiel Chania an die Türken. Sie war die erste wichtige kretische Festung, die unterlag und wurde zur Hauptstadt und zum Sitz des Paschas der nunmehr türkisch besetzten Insel. Was folgte, war eine Geschichte der Kämpfe: für die Unabhängigkeit im neunzehnten Jahrhundert, dann im Widerstand gegen die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs. Im Zweiten Weltkrieg war Chania schweren Bombenangriffen ausgesetzt, und auf diese Zerstörung folgte schließlich noch eine Feuersbrunst, die fast alles außer dem Hafengebiet in Schutt und Asche legte. In der Nachkriegszeit wurde die Stadt wieder aufgebaut, und rund um den Altstadtkern entstanden ausgedehnte, verkehrsreiche Vorstädte. Mit dem Aufkommen des Tourismus wurde der Wille – wenn nicht die Mittel - zur Rettung und Renovierung großer Teile des Architekturerbes der Stadt gestärkt, und Chania erfreut sich derzeit einer Periode des Friedens und Wohlstands wie nie zuvor in seiner jüngeren Geschichte.

Wie man von jedem Bewohner dieser Stadt hören wird, ist Chania die geistige Hauptstadt Kretas, auch wenn dieser Titel offiziell Iraklion gehört. Chania, die zweitgrößte Stadt und frühere Hauptstadt Kretas, ist der Ort, an dem früher die minoische Siedlung Kydonia lag und von dem die Archäologen glauben, dass er das Gelände eines Palastes und eine wichtige Stadt war. Das hübsche venezianische Quartier in der Umgebung des alten Hafens von Chania gehört zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten Kretas. In den letzten Jahren wurden viele alte Gebäude renoviert und einige davon in sehr edle Hotels bzw. Herbergen und andere in chice Restaurants, Bars und Läden umgewandelt. Obwohl die Stadt selbst schon attraktiv genug ist, um viele Touristen hier behalten zu können, liegen die interessantesten Sehenswürdigkeiten jedoch in ihrer Umgebung. Eine davon ist die berühmte und viel begangene, 18km lange Samaria-Schlucht, die längste Schlucht in ganz Europa. Trotz der Menschenmassen, die man dort antrifft, ist eine Wanderung durch diese Ehrfurcht erweckende Landschaft ein unvergessliches Erlebnis. Der Eingang zur Schlucht liegt unterhalb der Omalos-Hochebene. Ihre Breite variiert zwischen 3m und 150m und ihre Steilwände erreichen am höchsten Punkt 500m. Das Gebiet ist Heimat für unzählige Wildblumen und auch Zufluchtsort für eine große Anzahl vom Aussterben bedrohter Tierarten wie z.B. die kretische Wildziege kri-kri. 1.5 km südlich von Chania befinden sich die Höhle Nerospilia mit Stalagmiten und Stalaktiten, die Klöster Yiouvernetos und Agia Triada 18 km nördlich von Chania sowie Frangokastello in Sfakia, 73 km südöstlich von Chania.

Die fest ansässige Bevölkerung, die sich schnell auf Hügelgebiete und Küstenvororte ausbreitet, ist den Urlaubern und Reisenden zahlenmäßig immer überlegen. Sie alle zusammen bilden eine Stadt, die es unbedingt wert ist, dass man sie kennen lernt. Es ist fast sicher, dass Besucher sich hier länger als geplant aufhalten und von den zahlreichen attraktiven Unterkünften, den hervorragenden Märkten, Ladengeschäften und dem Nachtleben sowie den Annehmlichkeiten profitieren werden, die viel zahlreicher sind, als man zu hoffen gewagt hätte. Die kretische Volkstradition zeichnet sich vor allem durch Webwaren, "tsevredes" und Decken usw. aus und gibt dem Gefühl der Bewohner von Chania für Schönheit und künstlerische Stimmung Ausdruck. Einfache Landfrauen und auch organisierte Verbände stellen Gewebe aus Seide oder Wolle her. Man findet Kunsthandwerk aus Glas, Holz und Metall neben Keramikwaren, Holzschnitzereien und Ateliers für Metallarbeiten. Sehenswert ist auch die Herstellung von Stiefeln "stivania" in der Skridlof-Straße in Chania, wo einem der Geruch von verarbeitetem Leder umgibt. Auch kretische Messer mit den eingekerbten witzigen Vierzeilern gehören zu den typischen Souvernirs der Insel.

 
 
 
 
     
INHALT
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