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Die in der Geschichte auch unter dem Namen Candia bekannte Stadt Iraklion bekam ihren heutigen Namen vom antiken römischen Hafen Heracleum, der sich vermutlich an dieser Stelle befunden hatte. Arabische Sarazenen, die Kreta 824 v.Chr. erobert hatten, zerstörten die Hauptstadt und errichteten eine neue an der Stelle des heutigen Iraklion, der sie den arabischen Namen Khandaq (Moat) gaben. Die Venezianer, denen die Insel 1204 verkauft wurde, veränderten diesen Namen ihrerseits in Candia. Der größte Teil des umfangreichen Befestigungssystems der Venezianer mit den imposanten Stadtmauern ist bis heute erhalten. 1669 wurde die Stadt nach einer mehr als 20 Jahre dauernden Belagerung an die Türken abgetreten. Während der langen türkischen Besatzung, die erst 1897 zu Ende ging, war Candia unter der Bezeichnung Megalokastro bekannt. Die Türken ließen den Hafen verschlammen und waren verantwortlich dafür, dass er seine ehemalige Vorherrschaft im Handel verlor. 1821 entbrannte der lange Unabhängigkeitskrieg, der die türkische Regentschaft erst 1898 mit der Formierung der unabhängigen Republik Kreta beendete. 1913 kam es schließlich zur Vereinigung Kretas mit Griechenland. Bei der Invasion der Deutschen im Jahr 1941 erlitt die Stadt durch schwere Bombardements große Schäden. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb Iraklion langsam wieder eine beträchtliche Bedeutung im Handel. Man baute einen neuen Hafen mit Molen, einen Flugplatz sowie zahlreiche Hotels, die dem Fremdenverkehr dienen sollten.

In der Präfektur Iraklion konzentrieren sich Kretas bekannteste Sehenswürdigkeiten. Sowohl die Küstengebiete als auch das Hinterland waren seit vorgeschichtlichen Zeiten ununterbrochen besiedelt, und so ist dieses Gebiet, was die archäologischen Stätten anbelangt, das reichste auf Kreta. 5km östlich der Hauptstadt Iraklion liegt die wichtigste und bekannteste antike Stätte Kretas, die berühmte, um das Jahr 1900 v.Chr. errichtete Palastanlage von Knossos. Seit der Jungsteinzeit lässt sich an dieser Stelle Leben nachweisen. Phaistos, eindeutig die zweitwichtigste Palaststadt des minoischen Kretas, liegt ungefähr 65 km von Iraklion entfernt, und rund 34 km östlich der Hauptstadt befindet sich Malia, die 3. minoische Stätte auf Kreta. Das hervorragende Archäologische Museum von Iraklion, das nur hinsichtlich Größe und Bedeutung zweitwichtigste Museum nach dem Staatlichen Archäologischen Museum von Athen, verfügt über eine reiche Auswahl an faszinierenden Exponaten einschließlich Töpferwaren, Schmuck, Figurinen und Sarkophagen und nicht zu vergessen die berühmten Fresken aus dem Palast von Knossos. Das Historische Museum von Iraklion beschäftigt sich mit der Geschichte und Volkskunde Kretas ab ca. 1000 v.Chr. und beherbergt in seiner Sammlung Gemälde von El Greco, dessen Geburtsort in der Nähe von Iraklion lag. In der Präfektur gibt es auch zahlreiche faszinierende byzantinische Klöster, von denen die wichtigsten das Kloster Vrondissi aus dem 15. Jh., das verlassene Kloster Varsamoneri und das Kloster Kardiotissa sind, während überall in der Landschaft verstreut kleinere und größere Kirchen, malerische Kapellen und kleine, in Felsen gehauene Tempelchen liegen.

Jedes Jahr organisieren sowohl die Stadtverwaltung von Iraklion als auch zahlreiche Dörfer in der Präfektur kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Festivals, die Einheimische und Feriengäste gleichsam anzuziehen vermögen. Der Besuch einer solchen Veranstaltung ist eine perfekte Möglichkeit, einen direkten Einblick in die kulturelle Seite des kretischen Lebens zu bekommen. Das alljährlich im Chatzidakis-Theater und im Nikos Kazantzakis Gartentheater durchgeführte Festival von Iraklion bietet mit Theatervorführungen, traditionellen Musik- und Tanzveranstaltungen, Oper, Kunstausstellungen, Vorträgen und Symposien eines der umfangreichsten und vielseitigsten Programme.

 
 
 
 
     
INHALT
Lage
Anreise
Geschichte
Sightseeing und Baudenkmäler
Kulturelle Veranstaltungen
Menschen und Lebensweise
Natürliche Umgebung
Sport und Freizeit
Nachtleben und Unterhaltung
Gastronomie und Shopping
Konferenz-Einrichtungen