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Die Inseln der Dodekanes sind seit dem prähistorischen Zeitalter besiedelt und wurden zunächst von den Minoern und den Achäern regiert. Ihre wirtschaftliche und intellektuelle Entwicklung begann mit der Ankunft der Dorier im Jahr 1100 v.Chr., die im 8. Jahrhundert schließlich ihre Blüte erreichte. Die drei großen Städte Lindos, Kamiros und Ialyssos, die im 6. Jahrhundert v.Chr. gegründet wurden, stellten zusammen mit Kos, Knidos und Halikarnassos in Kleinasien die sog. Dorische Hexapolis (Bund von sechs Städten) dar. Durch die Besatzung der Perser, die in der Folge ganz Griechenland erreichte, wurde der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung jedoch ein frühzeitiges Ende gesetzt. Nach der Niederlage der Perser traten einige Dodekanes-Inseln im Jahr 408 v.Chr. dem Athener Bund bei. Die drei großen Städte von Rhodos vereinigten sich zu einem Staat. Kos erlebte zwischen dem 4. und dem 3. Jahrhundert aufgrund der von Hippokrates gegründeten Akademie für Medizin eine ganz besondere Blütezeit. Aufgrund ihrer strategischen und verwundbaren Position waren die Inseln weit aus mehr Invasionen und Besatzungen als das übrige Griechenland ausgesetzt. Nachdem zunächst die Römer die Inseln im Jahr 146 v. Chr. erobert hatten, wurden sie in der Folge Teil des Byzantinischen Reichs und im 7. Jahrhundert n.Chr. an die Araber abgetreten. In der Folge eroberten die Kreuzritter die Inseln im Namen des Christentums. Im Jahr 1309 weiteten die Johanniterrritter, die Rhodos regierten, ihre Herrschaft auch auf andere Inseln aus. Im frühen 16. Jahrhundert begann für die Dodekanes eine lange Besatzungszeit durch die Türken, der erst im Jahr 1912 durch die kolonialen Ambitionen Italiens ein Ende gesetzt wurde. Die Italiener versuchten, insbesondere unter Mussolini die kulturellen Merkmale der Region zu reformieren, indem sie den öffentlichen Gebrauch der griechischen Sprache zu unterdrücken versuchten und in Architekturprojekte investierten, die die geschichtlichen Bande zur lateinisch römischen Welt unterstreichen sollten. Der Zweite Weltkrieg brachte schließlich ein abruptes Ende dieser Planungen und die Inseln wurden im Jahr 1948 offiziell an den griechischen Staat abgetreten.
Rhodos, die größte Insel der Dodekanes, ist für seine schöne restaurierte mittelalterliche Innenstadt bekannt, die als die größte mittelalterliche Siedlung Europas gilt. Die von Mauern umgebene Stadt stellt mit ihren engen Gassen und der Straße der Ritter, die von wunderschönen mittelalterlichen Gebäuden gesäumt ist, eine einzigartige Sehenswürdigkeit dar. Das beeindruckendste dieser mittelalterlichen Gebäude ist der Großmeisterpalast, der zwar renoviert worden ist, aber als Feriendomizil von Mussolini niemals genutzt wurde. Abgesehen von seiner umfassenden Geschichte, die auch anhand der Exponate im Archäologischen Museum sowie im Volkskunstmuseum deutlich wird, bietet Rhodos eine Vielzahl an weiteren Sehenswürdigkeiten wie z.B. ein Aquarium in der Hauptstadt, ein Naturschutzgebiet im Schmetterlingstal, die beeindruckende Festung Monolithos mit ihrem fantastischen Blick auf das Meer, die antiken Ruinen von Lalyssos, Kamiros und des einst mächtigen Lindos. Heute ist Lindos ein malerisches Dorf mit weiß getünchten, gepflegten Häusern und winkligen Gassen, die sich bis hin zur antiken Akropolis erstrecken, wo der in der Antike berühmte Tempel der Athena Lindia freigelegt und zum Teil wieder aufgebaut wurde. Zu den zahlreichen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Insel Kos gehören die Überreste aus der römischen Zeit mit wundervollen Mosaiken, der Palast des Heiligen Johannes und die “Platane des Hippokrates” (unter der der Vater dem Sohn die Medizin gelehrt haben soll), die sich alle in der Inselhauptstadt befinden. Nur ein paar Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, befinden sich die Überreste des Asklepieions, des wichtigsten Sanatoriums der antiken griechischen Welt. Das Sanatorium, das dem Gott der Heilkunst Asklepios, dem Sohn Apollons, geweiht war, erstreckt über vier Terrassen, die sich sanft an den Hügel schmiegen und gilt als eines der Meisterwerke der hellenistischen Architektur. Patmos ist vor allem dafür bekannt, dass der Apostel Johannes hier in einer der vielen Höhlen die Vision der Apokalypse erlebte. Die gesamte Insel wird durch das Kloster des Heiligen Johannes beherrscht, das im Jahr 1088 auf einem Hügel errichtet wurde und später den Inselbewohnern als schützende Festung gegenüber den Raubzügen der Piraten diente. Das heilige Kloster und seine Schätze, bei denen es sich um wertvolle religiöse Relikte, Hunderte von seltenen christlichen Aufzeichnungen, Schmuckstücke und Stickereien handelt, stehen Besuchern offen, sofern sie dem Kloster den nötigen Respekt erweisen und auf Strandkleidung verzichten. Die Hauptstadt der Insel, Chora, befindet sich am Fuße der hohen, dunklen Befestigungsmauern des Klosters und besteht aus weiß getünchten Wohnhäusern und einer Fülle an Kirchen. Aus der Entfernung wirkt die Stadt wie ein zum Kloster dazu gehöriger Außenbereich. Ferner gibt es auf der Insel noch ein weiteres Kloster, das sogenannte “Kloster der Apokalypse”, das sich über der Grotte befindet, in der der Hl. Johannes 15 Jahre verbrachte, um die Visionen der Apokalypse niederzuschreiben.
Aufgrund der Tatsache, dass das karge Land nur eine begrenzte Herstellung an landwirtschaftlichen Produkten zulässt und sich nur die großen Dodekanes-Inseln selbst versorgen können, haben sich die Bewohner schon sehr früh das Meer als Einkommensquelle ausgesucht. Während die Einwohner von Kassos auf eine langjährige Tradition im Bereich des Seehandels zurückblicken können, war das Schwammtauchen die traditionelle Beschäftigung der Männer auf den Inseln Kalymnos, Symi und Kos, und in geringerem Ausmaß auch auf anderen Inseln. Als der Beruf des Schwammtauchers zunehmend an Bedeutung verlor, waren viele Familien die davon gelebt hatten bereits ausgewandert, bis sie die stetig wachsende touristische Entwicklung auf der Insel dazu bewegte, schließlich zurückzukehren. Das Leben des Dodekanes-Archipels hat immer noch viele Gesichter. In den im Hochland gelegenen Dörfern auf Rhodos und Kos sind Traditionen und alte Sitten und Gebräuche noch immer lebendig und fast vollkommen unberührt vom kosmopolitischen Leben in den Küstenorten. Die traditionelle Lebensart wird vor allem auf kleineren Inseln wie der Insel Patmos deutlich, auf der die Bräuche und der volkstümliche Glaube in Zusammenhang mit der Religion von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Bewahrung von Traditionen wird wahrscheinlich jedoch in der Gegend Olympus auf der Insel Karpathos am besten deutlich, wo die Zeit vollkommen stehen geblieben zu sein scheint. Die Frauen des Dorfes lassen sich dort stolz von den Kameras der Touristen ablichten, um dem Rest der Welt ihre traditionellen und farbenprächtigen Trachten zu zeigen.
 
 
 
 
     
INHALT
Lage
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View of Lindos
The picturesque bay of Kallithea, Rhodes