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Pieria ist im Gebiet des Olymps dicht mit Platanen, Fichten, Pappeln und Tannen bewachsen
Der majestätische Olymp
 
Folgt man der Nationalstraße von Thessaloniki nach Athen in Richtung Südwesten, gelangt man unweigerlich zur Präfektur Pieria. Zwischen dem sagenumwobenen Olymp und den Bergen von Pieria im Westen und der sanften Küstenlinie des Thermaischen Golfs im Osten liegt Pieria, das Land der neun Musen und der antiken Götter.

Während der Römerzeit war Pieria eine Provinz von geringer geschichtlicher Bedeutung. Die Verbreitung des Christentums in der Region in den Jahren 50-51 n.Chr., als Apostel Paulus Pieria auf seinem Weg nach Athen besuchte, war ein Ereignis von großer historischer Bedeutung. Während des frühen Christentums erlebte die Region einen bedeutenden Aufschwung, worauf die zahlreichen Kirchen aus jener Zeit, Zeugnisse des Übergangs vom Heidentum zum Christentum, hinweisen.

Pieria ist im Gebiet des Olymp dicht mit Platanen, Fichten, Pappeln und Tannen bewachsen. Die tiefgelegene Küstenzone ist eine Fortsetzung der Ebene von Thessaloniki. Geologische Studien wiesen nach, dass ein Großteil des fruchtbaren Landes um den Fluss Aliakmon einst vom Meer bedeckt war, das sich bis nach Veria im Norden erstreckte.

Die Hauptstadt der Präfektur, Katerini, ein Zentrum für Landwirtschaft und Tabakanbau, liegt zwischen der Ebene von Pieria und dem Olymp. Paralia, sein Hafen am Thermaischen Golf, ist einer der wenigen Anlegeplätze entlang einer Küste, die vorwiegend aus Dünen und Sandbergen besteht, den größten, die es in Griechenland gibt. Katerini verfügt über Bus- und Zugverbindungen mit Athen und anderen wichtigen Städten Griechenlands. Etwa 32 km südwestlich von Katerini liegt das Dorf Agios Dimitrios, das auf einem Plateau inmitten zahlreicher kühler Quellen und prächtiger Bäume errichtet wurde. Von hier aus beginnt die Straße nach „Stena tis Petras“ und nach Thessalien, die zur imposanten Schlucht des Olymp führt und ein einmaliges Erlebnis bietet. Die Gipfel des Olymp erheben sich von Meereshöhe im Osten und der Hochebene im Westen bis zu einer Höhe von fast 3000 Metern. Durch diesen plötzlichen Höhenunterschied konzentriert sich hier auf engem Raum eine unglaublich mannigfaltige Flora, die von der typischen Mittelmeervegetation bis hin zu seltenen Arten der Alpenvegetation reicht. Auch die Fauna des Olymps ist sehr vielfältig und umfasst unter anderem 32 Säugetier- und 108 Vogelarten. Durch das ganze Olympgebirge führen viele, gut markierte Wanderrouten für Bergtouren während der Sommermonate; Exkursionen im Winter sollten dagegen mit Hilfe der örtlichen erfahrenen Bergführer organisiert werden. Im Pieria-Gebirge sind außerdem zwei Berghütten in Betrieb, eine bei Ano Milia in einer Höhe von 1000 Metern und eine weitere bei Sarakatsana, Redina, auf einer Höhe von 1650 Metern.

Unmittelbar am Fuße des Olymp liegen inmitten einer üppigen Vegetation und nur 5 km von der Küste von Pieria entfernt die Ruinen der antiken Stadt Dion. Hier in Pieria, nahe der Stadt Dion, sollte die entscheidendste Schlacht der Antike zwischen Griechen und Römern stattfinden. Am 22. Juni 168 v.Chr. besiegten die Römer unter Konsul Aemilius Paulus die Makedonen unter König Perseus in einer Schlacht, die den Beginn der Römerherrschaft in Griechenland einleitete. Dion, benannt nach Dias (Zeus), dem Vater der olympischen Götter, war die heilige Stadt der Makedonen. Hier feierte König Philipp seine Siege und hier brachte Alexander der Große den Göttern Opfer dar, bevor er zu seinem großen Feldzug aufbrach. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören das Demeter-Heiligtum, zwei Tempel aus dem Jahre 500 v.Chr., das Asklepios-Heiligtum und ein der Isis geweihtes Heiligtum, dessen Statuen immer noch auf ihren Sockeln stehen. Die Ausgrabungen haben eine gut befestigte Stadt mit gepflasterten Straßen, öffentlichen Gebäuden, Geschäften, Handwerksbetrieben und Wohnhäusern sowie ein Theater mit Orchestra, Bühne und den unteren Sitzreihen ans Tageslicht gebracht. Heftige Erdbeben im 5. Jahrhundert n.Chr. setzten dem Wohlstand der Stadt ein plötzliches Ende.

Wenn man bei Dion die Nationalstraße verlässt, gelangt man nur 5 km von der Küste entfernt nach Litochoro, dem Ausgangspunkt zum Olymp. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 300 Metern am Fuße des Olymps, südlich der bezaubernden Enipeas-Schlucht. Seine einmalige Lage sowie die ausgezeichnete touristische Infrastruktur machen es zu einem idealen Ort für eine Kombination von Bade- und Bergurlaub. Farbenprächtige Fischtavernen bieten eine reiche Auswahl an frischem Fisch, und in den zahlreichen Bars und Diskos mit griechischer und ausländischer Musik findet die Jugend Leben und Unterhaltung. Die ganze Region von Pieria ist eine einzigartige Verbindung von Meer und Berg. Flache, an manchen Stellen sehr schmale Küstenlinien verleihen der Region ein ganz besonderes Gesicht. Dichte Kastanienhaine und Lorbeerwälder erstrecken sich bis zur Küste, wo sich ihr Duft mit der kühlen Meeresbrise vermischt. Zusammen mit einer reichen Auswahl an gastfreundlichen Tavernen, Hotels, Campingplätzen und Mietappartements garantiert diese Landschaft auch dem anspruchvollsten Urlauber unvergessliche Ferien. Von besonderem Interesse sind die Gemeinden Leptokaria, ein bedeutendes Handelszentrum, Skotina mit seiner reizvollen byzantinischen Kirche des Heiligen Athanassios und das Dorf Panteleimon mit seiner mittelalterlichen Burg, seinen Steinhäusern und den engen, gepflasterten Gassen. Auf einem Hügel mit wunderbarer Aussicht auf das Meer erhebt sich die Burg von Platamonas, eine der imposantesten und bedeutendsten byzantinischen Festungen in Griechenland. Direkt an einem ausgezeichneten strategischen Punkt am Thermaischen Golf gelegen, dominiert sie die Straße von Makedonien nach Thessalien. Während der Sommermonate finden in der Burg Aufführungen der Olymp-Festspiele statt. Das Dorf Platamonas ist ein beliebter Ferienort mit natürlichen kalten Quellen und einem kristallklaren Meer, der außerdem über eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur verfügt.

Nach einer kurzen Fahrt durch lichte Wälder gelangt man 30 km von Platamonas entfernt zum Eingang des Tempi-Tals, einem Gebiet von unvorstellbarer Anmut. Dort haben der Mythologie zufolge die Musen für Apoll, der zuvor die Schlange Python getötet hatte, reines Wasser aus den Quellen des Tals fließen lassen, damit sich der Gott darin reinigen konnte.

In Pieria, der magischen Region am Fuße des Olymps, verbinden sich die Schönheit der Landschaft mit den Mythen und Traditionen Griechenlands, und die heiligen Berge mit dem tiefen Grün des Meeres.