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Neolithikum-Museum Diros

Beim Eingang zur Anemotrypa-Höhle.
Pyrgos Dirou
Tel.: 27330 52233, 27310 23315
Öffnungszeiten täglich: 08.30 - 15.00
Montags geschlossen
Eintrittsgebühr: 2,00€

Vor einem Besuch in der Anemotrypa-Höhle, einer der wichtigsten und schönsten Höhlen Griechenlands, ist es empfehlenswert, das Museum am Höhleneingang, das erst vor wenigen Jahren seinen Betrieb aufgenommen hat, zu besichtigen. Die in diesem Museum ausgestellten, in ihrer Art für Griechenland einmaligen Funde, geben den Besuchern die Möglichkeit, einen Einblick ins Alltagsleben, in die Begräbnissitten und die künstlerische Sensibilität der Menschen zu bekommen, die die Höhle in der letzten Periode des Neolithikums – ungefähr von 4800 v.Chr. bis circa 3200 v.Chr. - bewohnten. Die ursprünglich von einer Horde Seeleute bewohnte Höhle, die vom reichlich vorhandenen Wasser sowie von der von ihr gebotenen Sicherheit angezogen wurden, entwickelte sich schrittweise zu einem bedeutenden und recht bevölkerten Zentrum einer Gemeinschaft mit Kultstätten und einem Friedhof. Die in den übersichtlich angeordneten Vitrinen ausgestellten Funde sind von einmaligem wissenschaftlichem Interesse. Sie stammen ausschließlich aus der Höhle und bieten den Besuchern ein anschauliches Bild von der relativ geschlossenen neolithischen Gemeinschaft, wobei die Anordnung der ausgestellten Objekte einen großen Beitrag zum Verständnis leistet. Auf der rechten Seite des Höhleneingangs steht eine Übersichtskarte der Höhle und direkt daneben eine weitere Karte, auf der die wichtigsten der in Griechenland entdeckten Zentren neolithischer Zivilisationen aufgezeichnet sind. In den Vitrinen sind Funde ausgestellt, die aus Obsidian von der Insel Milos hergestellt wurden, einem wertvollen Material jener Zeit, außerdem Stein- und Knochenwerkzeug, Webzubehör, Knochen von Tierskeletten, Gefäße des Alltagslebens wie auch Figurinen, Schmuck und andere kleine Gegenstände. Am Ende des Saales sind Scherben von Relief-verzierten Töpferwaren und großen Urnen ausgestellt. In der zweiten Vitrinenreihe befinden sich Töpferwaren, Begräbnisgefäße, bemalte Urnen und eine Reihe weiterer Objekte aus den letzten Jahren des Lebens dieser Gemeinschaft, bevor das Leben in der Höhle um 3200 v.Chr. plötzlich durch ein schweres Erdbeben und die Blockierung des Höhleneingangs unterbrochen wurde. In einer separaten Vitrine in der Mitte des Ausstellungssaales ist das Skelett einer jungen Frau ausgestellt, und zwar genau in der Position, in der man es gefunden hatte.

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