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Mit über einhundert bewohnten griechischen Inseln und einer Fläche, die sich von der südlichen Ägäis bis zu den Balkanstaaten erstreckt, bietet Griechenland genug, um es Monate lang zu bereisen.

Die historischen Stätten in Griechenland umfassen eine Zeitspanne von viertausend Jahren, vereinen Legenden mit dem Verborgenen und machen jeden Besuch zu einer wahren persönlichen Entdeckungsreise. Die griechischen Strände erstrecken sich entlang einer gewundenen Küstenlinie, die in bezug auf ihre Länge mit der Frankreichs verglichen werden kann. Die Inseln reichen von kleinen Inseln in der Provinz, die nur zwei mal pro Woche mit dem Boot zu erreichen sind bis zu großen Inseln mit kosmopolitischem Flair, wie man sie aus dem gesamten Mittelmeerraum kennt.

Natürlich bietet Griechenland auch ein vielfältiges Kulturangebot: Museen, die man bei seiner Reise keinesfalls auslassen sollte, wunderschöne mittelalterliche Herrenhäuser und Festungen, sowie die großartigen archäologischen Stätten, die auf die Neolithische Zeit, das Bronzezeitalter, die Minoische Zeit sowie das klassische, hellenistische, römische und byzantinische Zeitalter zurückgehen. In Griechenland werden außerdem einzigartige Sommerfestivals veranstaltet, bei denen internationale Theater-, Tanz- und Musicalgruppen in den antiken Theatern oder den Innenhöfen von alten Festungen auftreten bzw. bei moderneren Veranstaltungen in den Urlaubsorten an der Küste und auf den Inseln mitwirken.

Der Ruf zur kulturellen Pflicht wird bei einem Urlaub in Griechenland niemals zu überwältigend. Die hedonistischen Freuden der Stille und Wärme – die man leicht bekleidet, beim Schwimmen im sanften Meer, in der Dämmerung, bei Gesprächen oder bei einem Drink unter dem Sternenhimmel fühlt, sind einfach wunderschön.

Trotz einer aktuellen Verbesserung des „Tourismusprodukts“, ist Griechenland noch immer ein Land für anpassungsfähige Sybariten und nicht unbedingt für diejenigen, die sich nach orthopädischen Matratzen, einwandfreien Toiletten, Cordon-Bleu-Küche und aufmerksamen Serviceleistungen sehnen. Die Griechen treffen sich gerne außerhalb von zu Hause und das in den meisten Fällen zum Essen.

Die Atmosphäre in Griechenland ist meistens entspannend und locker. Anmaßungen (und Spesenkontopreise) sind außerhalb der mondänen Gegenden von Athen und anderen größeren Urlaubsorten selten. Auf vielen griechischen Inseln und in vielen griechischen Städten werden sowohl Hotelzimmer als auch einfache Ferienzimmer angeboten.

Letztere werden gewöhnlich in Wohnhäusern angeboten. Sehen Sie sich die Auflistung mit den Pensionen, die Zimmer vermieten an. Ich habe jedoch festgestellt, dass der Name auch bei den Hotels der unteren Klassen angeführt wird.

Im Vergleich zu den Hotels, sind die Ferienzimmer zwar billiger, oft sogar größer und häufig auch mit einer Küchenzeile ausgestattet, jedoch vielleicht schwierig zu erreichen, nicht ganz so privat und mit weniger Einrichtungen und Serviceleistungen ausgestattet. Die griechischen Hotels sind in verschiedene Klassen unterteilt. Die Hotel-Klassen lassen sich von gut bis hin zu schlecht in die folgenden Kategorien unterteilen: Luxus-Hotels, A, B, C, D, und E.

Die Hotelkategorien sind im Allgemeinen korrekt und erlauben, dass ein Hotel in einer ländlichen Region weniger gut ausgestattet ist als ein entsprechendes Hotel in Athen. C Klasse Hotels sind einfach, sauber, gepflegt und sicher. Trotz der Angaben in den Führern, habe ich oft festgestellt, dass die Zimmer meistens über ein eigenes Bad verfügen.

Meistens verfügen diese Ferienzimmer über keine Klimaanlage, sind jedoch mit einem Telefon und einem Fernseher ausgestattet. Das Frühstück ist meistens einfach oder es kostet extra oder es wird gar nicht angeboten. Das Badezimmer ist meistens sehr klein, und der Boden oft doppelt so groß wie der der Dusche.

Die Zimmer können in machen Fällen auch lediglich auf einen Luftschacht blicken. Andererseits hatte ich oft einen Balkon mit Meeresblick. Die beiden Betten sind gewöhnlich klein, die Bettwäsche fällt meistens spärlich aus und ist leicht angeraut. Die Rezeption ist nachts meistens nicht besetzt.

In den ländlichen Regionen sind die Englischkenntnisse des Hotelpersonal häufig beschränkt. Die Griechen sind keine echten Trinker – getrunken wird im Allgemeinen hauptsächlich zum Essen – obwohl es seit Mitte der 90er Jahre eine Vielzahl von Bars und Pubs gibt – in Touristenorten sowie kostspielige Großraumdiskos in der Vororten der größeren Städte in Griechenland. Abgesehen von der steigenden Anzahl an Luxuseinrichtungen in neuen oder renovierten Gebäuden, sind griechische Hotels und Pensionen oft „schachtelförmig“. Campingplätze bieten gewöhnlich das Minimum an notwendigen Einrichtungen an. Das Essen ist im besten Fall frisch und unkompliziert.

Um das griechische Volk besser verstehen zu können, sollte man erkennen, wie jüngst und traumatisch die Umstände waren, unter denen der neue Staat und das nationale Bewusstsein gebildet wurden – letzteres eine Mischung aus Extrovertiertheit und Pessimismus, die in erster Linie Griechenlands Lage als natürliche Brücke zwischen Europa und dem Mittleren Osten zuzuschreiben ist.

Trotz einer fast dreißigjährigen demokratischen Stabilität und der Aufnahme in die EU gab es Armut und nur wenige Perspektiven, so dass lange Zeit viele talentierte und engagierte Griechen ihr Glück später im Ausland versuchten. Diejenigen, die zurückblieben, wurden bis Ende der 80er Jahre zum Bestandteil einer staatlichen Vollbeschäftigungspolitik, die zur geringsten Arbeitslosenrate in ganz West-Europa führte.

Die Kehrseite davon war, dass es keine echte Arbeiterinitiative gab. Offiziellen Versuchen, eine strengere wirtschaftliche Linie durchzusetzen, wird immer noch mit Streiks begegnet.

 
 
 
 
     
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