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Die Präfektur Ilia (auch Elis) nimmt den Nordwesten der Peloponnes ein. Außer Gebieten von überwältigender Schönheit, einer durchdachten Tourismus-Infrastruktur und einem großen Sortiment an Aktivitäten im Freien und für Personen mit speziellen Interessen, bietet die Präfektur auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler von großem archäologischem und historischem Interesse. Endlose Sandstrände, einmalige Feuchtgebiete, dichte Wälder, Thermalquellen und traditionelle Bergdörfer existieren harmonisch neben faszinierenden archäologischen Stätten, historischen Monumenten und byzantinischen Klöstern. Die Hauptstadt der Präfektur, Pyrgos, liegt auf niedrigen Hügeln, von denen der wichtigste der Eparcheion ist, der Standort des Turmes (‚Pyrgos” heißt auf Griechisch Turm), von dem die Stadt ihren Namen bekam. In Pyrgos gibt es zahlreiche klassizistische Gebäude und interessante Kirchen. Typische Beispiele für die Architektur in Pyrgos sind das renovierte Stadttheater und der renovierte Stadtmarkt, beides Gebäude, die nach Plänen des deutschen Architekten Ziller errichtet worden waren, sowie das zeitgenössische klassizistische Ratshaus.



Das antike Olympia

Wahrscheinlich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Altertums in Griechenland, wenn nicht sogar weltweit, ist der Ort, an dem die Olympischen Spiele zu Ehren des olympischen Gottes Zeus ausgetragen wurden. Das antike Olympia liegt östlich von Pyrgos. Seine Umgebung ist in der Tat zauberhaft und wurde bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. ständig besiedelt.

Zu den wichtigsten Denkmälern dieser Stätte gehört der Zeustempel, ein dorischer Tempel aus dem Zeitraum 470-456 v.Chr., der mit seiner Größe, seinen Steinsäulen und den herrlichen Giebeln das Heiligtum dominierte. Im Altertum stand im Innern des Tempels die Gold- und Elfenbeinstatue von Zeus, eines der sieben Weltwunder der Antike. Der Hera-Tempel bzw. das Heraion aus dem 7. Jh. v.Chr. ist eines der ältesten Beispiele eines monumentalen Tempels in der griechischen Architektur. Das Stadion, das ins frühe 5. Jh. v.Chr. datiert wird, verfügt über eine Sitzplatzkapazität für 45.000 Personen, und zum Buleuterion, dem Sitz des städtischen Rates, gehören zwei Gebäude aus der Mitte des 6. Jh. und aus dem 5.Jh. v.Chr. Den Bau des Philippeion, eines Rundbaus von großem Interesse, hatte Philipp II. nach der Schlacht von Chaeroneia (338 v.Chr.) veranlasst, und die Vollendung erfolgte unter Alexander dem Großen.

Laut der Überlieferung entstanden die Olympischen Spiele 776 v.Chr. Während der Spiele herrschte in der gesamten griechischen Welt gemäß einem Abkommen während der Dauer der Spiele Waffenruhe. Zwölf Jahrzehnte lang wurden die Olympischen Spiele jedes Jahr durchgeführt, bis der byzantinische Kaiser Theodosius I. im Jahr 393 v. Chr. in einem Edikt den heidnischen Kult vorbot. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden 1896 in Athen ausgetragen. Die Olympische Flamme, die alle vier Jahre in die Stadt überführt wird, in der die Spiele durchgeführt werden, wird am Altar des Hera-Tempels angezündet.

Das antike Elis Die historische Stätte des antiken Elis liegt nördlich von Amaliada, am linken Flussufer des Peneios. Es war die alte Hauptstadt der Präfektur und wurde während vieler Jahre für eine heilige Stadt gehalten, da es die Stadt war, die für die Organisation und die Leitung der Olympischen Spiele, die in Olympia ausgetragen wurden, zuständig war. Elis war mit herausragenden Gebäuden, Tempeln und Kunstwerken geschmückt. Archäologische Ausgrabungen brachten unter anderem Überreste des Marktplatzes, des Theaters und des Gymnasions ans Tageslicht.

Der Tempel des Apollon Epikurios Einer der edelsten Tempel des Altertums ist in Bassä (auch Basses oder Vasses genannt) zu sehen, 14km von Andritsaina entfernt. Der Tempel des Apollon Epikurios wurde zu Ehren des Gottes Apollon errichtet, der den Bewohnern von Figalia bei einer Pestepidemie, die die Region während der Peloponnesischen Kriege heimgesucht hatte, geholfen und sie gerettet hatte (‚Epikurios” bedeutet auf Altgriechisch ‚Der, der half”). Der um 421 v.Chr. hauptsächlich im dorischen Stil mit ionischen und korinthischen Elementen errichtete Tempel ist ein Werk des Baumeisters des Parthenon, des Architekten Iktinos.

Historische und religiöse Baudenkmäler Eine der besterhaltenen Burgen auf der Peloponnes ist Chlemoutsi in der Nähe des kleinen Küstendorfes Kyllini. Diese Festung wurde um etwa 1220 auf dem höchsten Punkt eines Hügels an einer strategisch wichtigen Stelle errichtet und ermöglichte den Franken die Kontrolle über das gesamte Gebiet. Ein weiteres interessantes Monument in der Nähe von Kyllini ist die Festung von Glaredzas in Paleokastro.

In Ilia gibt es zahlreiche wichtige Klöster, die viele Besucher aus Griechenland und dem Ausland anziehen. Nur wenige Kilometer von Pyrgos entfernt befindet sich das berühmte Kloster Panagia Kremasti, das hoch oben auf einem Felsen thront und den Anschein erweckt, als ob es den Gesetzen der Schwerkraft und der Architektur trotze. Etwas weiter nordwestlich von Pyrgos, an einem idyllischen Flecken, liegt das stark befestigte Nonnenkloster von Skafidia aus dem 12. Jh., das über ein Museum mit besonderen Ausstellungsgegenständen verfügt. Südlich von Kyllini liegt das an einer Schlucht zwischen zwei Hügelzügen errichtete Kloster der Panagia Vlachernon. In der Nähe von Amaliada befindet sich das historisch bedeutende Kloster von Frangavilla aus dem 11. Jh., und ein weiteres bedeutendes religiöses Baudenkmal in der Nähe von Pyrgos ist das Kloster Frankopidimato. Zu den weiteren sehenswerten religiösen Denkmälern gehören die Kirche Agios Nikolaos am Hauptplatz von Pyrgos, die Kirche Panagia I Katholicia in Gastouni, eines der wertvollsten Beispiele byzantinischer Kunst, wie auch die Kirchen von Andritsaina aus dem 15. und 16. Jahrhundert.



Wer die Ilia besucht, wird von ihren endlos scheinenden goldenen Sandstränden begeistert sein. Idyllische Buchten und mehr als 120km lange sandige Strände erstrecken sich entlang der Westküste und bieten den Feriengästen unzählige Möglichkeiten genau das zu finden, wonach sie suchen. Bei der Reise von Nordwesten her gelangt man zur Halbinsel Kyllini, bekannt für ihre Thermalquellen und die gut organisierten Badestrände. Das Meer bei den einmaligen Sanddünen von Vartholomiou ist kristallklar und ideal zum Schwimmen. 3 bis 4km von Amaliada entfernt, der zweitgrößten Stadt der Präfektur, erstreckt sich der organisierte Strand von Kourouni mit einer Vielfalt an Wassersportmöglichkeiten, einem von der Gemeinde geführten Campingplatz und einer Erfrischungs-Bar. Nur wenige Meter vom Kloster Skafidia entfernt, gibt es eine kleine Bucht mit kristallklarem Wasser und einer kleinen Quelle bei den Felsen am Rand der Bucht, was sie in den Sommermonaten zu einem sehr attraktiven, vielbesuchten Badeziel macht. Im Westen von Pyrgos liegt Katakolo, ein malerischer Küstenort mit einer großen Auswahl an Fremdenverkehrseinrichtungen und einem der wichtigsten Häfen der Präfektur. Unweit davon treffen wir auf die attraktive Bucht von Agios Andreas, die sich besonders bei jungen Leuten, die von den vielen Wassersportmöglichkeiten angezogen werden, großer Beliebtheit erfreut. Kaiafas ist mit seinen Sanddünen und einem zauberhaften Pinienwald einer der hübschesten und bekanntesten Strände im Golf von Kyparissia. Ungefähr 3km weiter stoßen wir auf Zacharo mit einem schönen, goldenen Sandstrand und kristallklarem Wasser. Bei unserer Weiterfahrt entlang der Küste in Richtung Süden gelangen wir zu einer kleinen Gruppe von Weilern mit herrlichen Stränden (Neochori, Kato Taxiarches, Giannitsochori), an denen man sich entspannen und sorglose Ferien verbringen kann.

Das Hinterland Natürlich ist Ilia nicht nur Sand und Meer. Auch im Hinterland der Präfektur gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und malerische Dörfer. Eines der attraktivsten Dörfer ist Andritsaina mit einem ganz eigenen Charme. Die verwinkelten Pflastersteingässchen dieses an einem üppig grünen Hügel liegenden Dorfes führen an beeindruckenden Steinhäusern und alten Kirchen vorbei. Von großem historischem Interesse ist die Bibliothek von Andritsaina. Sie wurde 1840 eingerichtet und verfügt über seltene wertvolle Ausgaben, bedeutende Dokumente und eine bemerkenswerte archäologische Sammlung von Funden aus der Umgebung.

Der Reiz der Natur Die natürliche Schönheit der Präfektur Ilia machen unter anderem Feuchtgebiete, Wälder, Höhlen und Thermalquellen aus. Im Norden der Präfektur erstrecken sich der Wald von Strophylia und die Salzmarsche von Kotichi, beides natürliche Habitate von einmaliger Anmut, mit einer vielfältigen Flora und Fauna, die durch das internationale Abkommen von Ramsar geschützt werden. Im Süden liegen der See und die Thermalquellen von Kyllini und Irmini. Bei der Weiterfahrt in Richtung Olympia trifft man auf den Alfeios, dessen gurgelnde Wasser der Mythologie zufolge in das Ionische Meer flossen, wo sie sich mit dem kristallklaren Wasser der Arethousia Quelle verbanden, die von Sisily herbeiströmte. Weiter geht die Reise durch eine wunderschöne Landschaft nach Lala, vorbei an der Hochebene von Folois an den Ausläufern des Erymanthos. Dieser riesige Eichenwald war die legendäre Heimat des freundlichen Zentauren Folos, der Herkules Zuflucht gewährte. Im Süden der Präfektur, in der Nähe des antiken Figaleia, fließt der Nedas mit einigen kleinen Wasserfällen. Diese erreicht man auf einem Pfad, von dem aus man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung genießen kann.

Museen Mit seiner langen und bewegten Geschichte überrascht es nicht, dass Ilia über zahlreiche interessante Museen verfügt. Im Archäologischen Museum von Olympia sind Exponate von außerordentlicher Kunstfertigkeit zu sehen, unter anderem die herrliche Hermes-Statue von Praxiteles (334 v.Chr.). Das moderne Dorf Olympia beherbergt auch das Museum der Olympischen Spiele mit einmaligen Ausstellungsgegenständen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. Im kürzlich eröffneten Volkskundemuseum von Amaliada werden Alltagsgegenstände der einheimischen Bevölkerung aus dem 18. und 19. Jh. ausgestellt.

Aktivitäten im Freien Ilia ist mit seiner herrlichen Natur der ideale Ort für verschiedenste Aktivitäten im Freien. Außer den zahlreichen Wassersportarten und Wandern (was einen ganz persönlichen Kontakt mit der reichen Flora und Fauna ermöglicht) gibt es auch die Gelegenheiten für außergewöhnlichere Sportarten wie z.B. Rafting, Deltasegeln, Kajak fahren und Bergsteigen.

Kulturelle Veranstaltungen In der Präfektur Ilia werden vor allem im Sommer zahlreiche interessante, kulturelle Veranstaltungen durchgeführt. Das internationale Festival des Antiken Olympia findet im Juli und August statt. Dieses Festival zieht Tausende von Besuchern an, und es treten namhafte Künstler und Künstlerinnen aus der Theater-, Musik- und Tanzszene auf. Das Festival des Antiken Iliada zieht sich im Sommer über fünf bis sechs Wochen hin. Außerdem werden in Ai-Giannaki Makrysion im August jedes Jahres einige dem Hellenismus im Ausland gewidmete kulturelle Veranstaltungen organisiert.

 
 
 
 
Der Tempel des Apollon Epikurios
Die Hermes-Statue von Praxiteles, Museum des Alten Olympia
Der Kaifas-See
Ilida. Archäologische Stätte
Fackelträger im alten Olympia
Der Nedas